þÿ<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 3.2 Final//EN"> <HTML> <HEAD> <META name="dc.creator" content="Mac User" > <META name="dc.title" content="Carinsson--Baro-Drom" > <META name="dc.date" content="2009-12-12T21:26:09+01:00" > <META name="dc.date.modified" content="2009-12-12T21:56:02+01:00" > <META name="generator" content="Adobe Acrobat Exchange-Pro 7.0" > </HEAD> <BODY bgcolor="ce8b43" text=black link=blue vlink=purple alink=fushia > <FONT FACE="Trebuchet MS, ARIAL"> <TABLE width="665" align="center" bgcolor="FFFDF1"> <TD> <IMG align="" width="665" src="http://4.bp.blogspot.com/_8oBcv1Hu_10/SwvlfI4W8MI/AAAAAAAAACE/IWZfUygWioo/S1600-R/blog-bgrnd-03.jpg" ><DIV class="Part" ><H1 align="center" ><FONT size="+3" color="#000000"></B>BARO DROM<BR></H1 ><DIV class="Sect" ><H2 align="center" ><FONT size="+2">Der lange Weg </H2 ><FONT size="+1"><center>Der erste Fall des Adam Wischnewski</center> <P align="center" > <!-- ACHTUNG HIER NUMMER DER FOLGE ANPASSEN --> <FONT size="-1">Folge #015</P ><DIV class="Sect"> <!-- AB HIER TEXT UND CODE KOPIEREN VON DER WAS-BISHER-GESCHAH-ZEIELE INKL H4-TAG bis inkl p-closing-tag nach letztem aktuellen text vor den bildern --> <!-- ACHTUNG DEN TEIL FOLGEN-VERPASST MIT ALLEN LINKS HERAUSL…SCHEN. VOM H4-TAG BIS INKL P-CLOSING-TAG NACH LETZTEM LINK. DAF†R DIE NAVIGATION VON GANZ UNTEN AUCH HIER HEREIN KOPIEREN --> <H4 ><FONT size="-1"><B><I>Was zuletzt geschah </I></H4 ><P ></B><I>Adam und Mirijam haben sich auf ihrer Suche nach Alisa aufgeteilt.. </I></P ><P ><I>Bei Mirijam hingegen l&auml;uft es wenig beschaulich. Nach einem </I><I>vielverspr</I><I>chenden Einstieg bei dem deutschen Zuh&auml;lterchef Gerhard, </I><I>merkt sie gerade noch rechtzeitig, dass sie von einer Kamera beobchtet </I><I>und wahrscheinlich erkannt wurde. Mit einigen M&uuml;hen und Tricks gelingt </I><I>es ihr zu entkommen und sich auf den Weg nach </I><I>Buz</I><I>&#259;</I><I>u zu machen, um </I><I>dort wieder zu Adam zu sto&szlig;en. </I><I>Der trifft dort in einem &uuml;berf&uuml;llten Konzertsaal nicht nur auf Alisa und </I><I>Adrian, sondern auch auf die beiden russischen Soldaten Georgij und </I><I>Yevgen. Und w&auml;hrend die junge S&auml;ngerin und Ihr Freund vor Adam </I><I>d</I><I>urch die tanzende Menge fl&uuml;chten hat dieser pl&ouml;tzlich die beiden </I><I>Milit&auml;rs hinter sich. Obwohl es ihm gelingt, seine Verfolger im Gedr&auml;nge </I><I>abzuh&auml;ngen, kann er nicht verhindern, dass Alisa und Adrian schlie&szlig;ich </I><I>mit den Russen in deren Gel&auml;ndewagen davon fahr</I><I>en. Just, als Mirijam </I><I>in </I><I>Buz</I><I>&#259;</I><I>u eintrifft. </I></P ><P ><I>Gemeinsam, jeder in seinem Wagen, nehmen sie die Verfolgung auf </I><I>und finden schlie&szlig;lich den Unterschlupf der russischen geheimdienstler </I><I>in Galatj, der Stadt, die als Tor zum Donaudelta gilt. Hier beobachten </I><I>Adam und Mirijam das Versteck, b</I><I>is pl&ouml;tzlich ein unbekanntes gro&szlig;es </I><I>Fahrzeug mit bewaffneten M&auml;nnern auftaucht. Adam kann mit einem </I><I>Hupkonzert zwar Alisa, Adrian und ihre russischen Verb&uuml;ndeten warnen, </I><I>wird so aber selbst zum Ziel der unerwarteten Neuank&ouml;mmlinge. Knapp </I><I>gelingt es ihm mit </I><I>Mirijams Leihwagen zu entkommen. Mit vertauschten </I><I>Gef&auml;hrten nehmen sie erneut die Verfolgung der russischen M&auml;nner auf, </I><I>die sich verschreckt ins Hinterland aufmachen. </I></P ></DIV ><DIV class="Sect" > <P align="justify"> <center><FONT size="-1"> <a href="http://www.carinsson.com/baro-drom-folge-001.html"><< Zur&uuml;ck zu Folge #001</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.carinsson.com/baro-drom-folge-012.html">< Zur vorangegangenen Folge</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;<!--<a href="http://www.carinsson.com/baro-drom-folge-015.html">Zur n&auml;chsten Folge ></a>--></FONT><BR> - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - </CENTER> </p> <P align="justify" ><H4 ><FONT color="#000000"><B>Karawane </H4 ><P ></B>Rasant bog Adam auf die Fernstra&szlig;e 25 ein. </P ><P >&bdquo;Habt Ihr die Umfahrung schon passiert?&ldquo;, fragte er Mirijam durchs Telefon. </P ><P >&bdquo;Nein, ich denke nicht&ldquo;, kam die Antwort. </P ><P >&bdquo;Dann bin ich jetzt vor Euch.&ldquo; </P ><P >&bdquo;Gro&szlig;artig, so k&ouml;nnen wir sie zwischen uns behalten.&ldquo; </P ><P >Adam fuhr mit gro&szlig;er Geschwindigkeit voraus, bis er in dem zumeinst flachen Gel&auml;nde eine etwas erh&ouml;hte Stelle erreichte. Dort wartete er nach M&ouml;glichkeit durch eine Baumreihe oder einen Hain gesch&uuml;tzt, bis er unter sich den russischen Hummer kommen sah. Dann gab er kurz Mirijam Bescheid und setzte sich wieder nach vorne ab. Mirijam machte es genau gegenl&auml;ufig. Sie lie&szlig; sich soweit zur&uuml;ck fallen, bis nicht mehr die Gefahr bestand, dass sie von den im Fahrzeug vor ihr Fahrenden gesehen wurde. Solange, bis die n&auml;chste Meldung von Adam kam. Dann beschleunigte sie wieder etwas, bis sie kurz den gro&szlig;en Wagen vor sich sichten konnte, wovon sie ihrerseits sogleich Meldung bei Adam machte, um sich dann wieder zur&uuml;ckfallen zu lassen. Auf diese Weise hatten sie alle paar Minuten abwechselnd Sichtkontakt mit den Fl&uuml;chtenden, ohne selbst von diesen gesehen zu werden. </P ><P >So pendelten sie vor und zur&uuml;ck und die unfreiwillige Karawane glitt ungest&ouml;rt und z&uuml;gig durch die fr&uuml;hmorgentliche Landschaft, knapp entlang der Moldawischen Grenze. Sie durchquerten sanfte T&auml;ler, in denen sich Felder bis an alle Horizonte ausstreckten. Brachliegend zum Teil, bereits abgeerntet die meisten. Auf den flachen H&uuml;gelkuppen waren h&auml;ufig Rinder-und noch h&auml;ufiger Schafsherden zu sehen, die den seltenen Motorenger&auml;uschen mit gleichm&uuml;tigem Kauen hinterher blickten oder sie ganz ignorierten. Selten erschienen H&auml;user entlang der Stra&szlig;en. Ein paar vereinzelte Geh&ouml;fte, deren Hauptgeb&auml;ude &ouml;fters an Villen erinnerten, wie man sie von Rekonstruktionen des alten Roms kennt. Eine Art urspr&uuml;nglich erhaltener Toskanabaustil, mit gro&szlig;en Steinquadern bis zum ersten Stockwerk und ab dort bis zum vierseitigen, flachen Giebeldach unverputzte Ziegelw&auml;nde mit eleganten Zierrundb&ouml;gen und ebensolchen Fenstern. Die auf den vereinzelten Anh&ouml;hen karg wirkende, tundraartige Wiesenlandschaft mit gelegentlichen Felsformationen und kleinen r&ouml;tlich schimmernden F&ouml;hrenw&auml;ldchen rundeten das Bild einer antiken, r&ouml;mischen Provinzlandschaft ab. So &auml;hnlich k&ouml;nnte es vor zweitausend Jahren in Pal&auml;stina ausgesehen haben, in Nordgriechenland, auf Sizilien oder eben auch hier in Rum&auml;nien. </P ><P align="justify" >Zweimal durchquerten sie Ortschaften, die genau so aussahen, wie alle kleineren Orte in dieser Region. Lange, einst&ouml;ckige H&auml;user s&auml;umen die Hauptstra&szlig;e von der sie ein breiter, unbez&auml;unter Gartenstreifen trennt, auf dem nicht selten G&auml;nse oder ein Esel grasen und mindestens einer, meist aber mehrere Hunde unter den in gr&ouml;&szlig;eren Abst&auml;nden gepflanzten Obstb&auml;umen d&ouml;sen. Zu den genau gleich aussehenden H&auml;usern in der zweiten Reihe, so es sie gibt, f&uuml;hren nur vereinzelt unbefestigte Sandwege, oft sogar nur kleine Fu&szlig;pfade zwischen zwei Geb&auml;uden in der ersten Reihe hindurch. Den Mittelpunkt jeder dieser l&auml;nglichen Siedlungen bildet eine schlanke, in der Regel aus Holz errichtete Kirche, wei&szlig; gestrichen und mit einem metallbeschlagenen, spitz zulaufenden Turmdach. </P ><P align="justify" >Menschen waren in diesen D&ouml;rfern so gut wie nie zu sehen und wenn, dann zumeist in Begleitung eines &uuml;berm&auml;&szlig;ig beladenen, rumpelnden Pferdefuhrwerks, welche die unangenehme Eigenschaft hatten, h&auml;ufig v&ouml;llig unvermittelt hinter schlecht einzusehenden Kurven aufzutauchen und so f&uuml;r eilige Autofahrer ein nicht unerhebliches Risiko darstellten, weswegen Adam sehr darauf setzte, an einem so fr&uuml;hen Morgen auf eine derartige Begegnung verzichten zu d&uuml;rfen. Ebenso wie er sich um pl&ouml;tzlich die schmalen Stra&szlig;en blockierende Schafsherden sorgte. </P ><P align="justify" >Das, was immer wieder f&uuml;r ein h&uuml;bsches Fotomotiv gut ist, ein moderner PKW der in einer Herde zotteliger Paarhufer inmitten einer geradezu biblisch wirkenden Landschaft feststeckt, w&uuml;rde Adams und Mirijams besondere Pendeldiplomatie empfindlich st&ouml;ren, so dass Adam hoffte, auch dies heute nicht erleben zu m&uuml;ssen. </P ><P align="justify" >Er griff zu seinem Telefon, nachdem er gerade wieder kurz den dunklen Wagen ersp&auml;ht hatte und nun wieder volle Fahrt aufnahm. </P ><P align="justify" >&bdquo;Mirijam, sie sind noch da und fahren unver&auml;ndert weiter. Ich hab&rsquo; &uuml;brigens eine schlechte und eine gute Nachricht.&ldquo; </P ><P align="justify" >&bdquo;Schlechte immer zuerst&ldquo;, antwortete Mirijam &uuml;ber den Mobilfunk. </P ><P align="justify" >&bdquo;Mein Handyakku ist bald am Ende.&ldquo; </P ><P align="justify" >&bdquo;Kein Ladeger&auml;t f&uuml;r&rsquo;s Auto?&ldquo;, fragte sie zur&uuml;ck. </P ><P align="justify" >&bdquo;Doch, doch, nat&uuml;rlich&ldquo;, brummte er, &bdquo;liegt da, wo es hingeh&ouml;rt: bei Dir im Bus.&ldquo; </P ><P align="justify" >&bdquo;Oh toll&ldquo;, sie schnalzte mit der Zunge, &bdquo;das hei&szlig;t, wir k&ouml;nnen uns jetzt bald nicht mehr die Positionen durchfunken?&ldquo; </P ><P align="justify" >&bdquo;K&ouml;nnte passieren. Aber die gute Nachricht&ldquo;, er machte eine Kunstpause, &bdquo;ich glaube, ich wei&szlig; jetzt, wo wir hinfahren.&ldquo; </P ><P align="justify" >&bdquo;N&auml;mlich?&ldquo;, Mirijam klang erstaunt. </P ><P align="justify" >&bdquo;Leonida hatte mir erz&auml;hlt, aus welchem Ort Alisa und Adrian stammen. Aus Dorohoi, knapp an der Ukrainischen Grenze. Und so wie ich das sehe, fahren wir genau in diese Richtung.&ldquo; </P ><P align="justify" >&bdquo;Warte&ldquo;, Mirijam tippte auf die Eingabefl&auml;che des Navigationsger&auml;tes, &bdquo;Dorohi mit i oder mit j am Ende?&ldquo; </P ><P align="justify" >&bdquo;Mit i. Wie man&rsquo;s spricht.&ldquo; </P ><P align="justify" >&bdquo;Ich hab&rsquo;s. Ja, Du hast Recht. Das k&ouml;nnte gut das Ziel sein. Das hei&szlig;t, was immer hier eigentlich los ist, es hat seine Ursache in diesem Kaff an der Grenze!&ldquo; </P ><P align="justify" >&bdquo;Sieht so aus&ldquo;, Adam klang nicht ganz so begeistert wie Mirijam, obwohl er froh war, dass ihm der Ortsname wieder ein und ihm dieser auf der Landkarte im Navi aufgefallen war. </P ><P align="justify" >&bdquo;Also gut&ldquo;, h&ouml;rte er Mirijam wieder durch&rsquo;s Handy, &bdquo;falls unser Sprechkontakt abbricht, fahren wir beide so, dass wir m&ouml;glichst nicht gesehen werden weiter und treffen uns in diesem...&ldquo; sie blickte auf&rsquo;s Display, &bdquo;Dorohoi.&ldquo; Sie tippte erneut auf auf die Tastatur, zoomte heran. &bdquo;Der Ort ist ein bisschen gr&ouml;&szlig;er. Da ist ein Platz in der Mitte, sch&auml;tze da ist das Ortszentrum. Und da sollte auch, welch &Uuml;berraschung, eine Kirche sein. Wir treffen uns am Haupteingang dieser Kirche. Du bist voraus, also Du wartest dort dann auf mich. Einverstanden?&ldquo; </P ><P align="justify" >&bdquo;Gut&ldquo;, Adam seufzte, &bdquo;wohler w&auml;re mir trotzdem, wenn der Akku noch durchhielte.&ldquo; </P ><P align="justify" >&bdquo;Mir auch. Sparen wir also. Bis gleich&ldquo; und sie legte auf. </P ><P align="justify" >Die Hoffnung auf eine l&auml;ngere Ausdauer der Telefonbatterie wurde nach den n&auml;chsten beiden Best&auml;tigungsanrufen bereits entt&auml;uscht. Adams Ger&auml;t verabschiedete sich und so fuhren sie ohne weiteren Kontakt, aber nach dem gleichen Muster weiter. </P ><P align="justify" >Inzwischen hatte sich die Sonne doch zur G&auml;nze aus dem nebligen Dunst am Horizont erhoben und &uuml;berzog die taubedeckten Wiesen und Weiden mit Millionen winzig, funkelnder Lichtreflexe. </P ><P align="justify" >Adam fuhr eine kleine H&uuml;gelkette hinauf, die nun schon etwas h&ouml;her als die bisher &uuml;berquerten Niverauunterschiede war und die in drei sanften Stufen zu einem St&uuml;ckchen Wald f&uuml;hrten, das wie eine dunkelgrau Kappe auf der Erhebung sa&szlig;. Adam stoppte hinter der ersten Baumreihe und blickte in die zur&uuml;ckliegende Senke. Er sah den Flu&szlig;, dessen Lauf die Landstra&szlig;e seit kurz hinter Galatj mal links, mal rechts folgte. Auch auf dem Weg die Anh&ouml;he hinauf hatte er das Gew&auml;sser zweimal auf schmalen, gel&auml;nderlosen Br&uuml;cken &uuml;berquert, welches reichlich Wasser aus den n&ouml;rdlich gelegenen Karpaten in die Ebene brachte, sich dort weitl&auml;ufig im Delta der Donau verlor um sich schlie&szlig;lich gemeinsam mit den Wassermassen, die bereits Wien und Budapest durchquert hatten ins Schwarze Meer zu ergie&szlig;en. </P ><P align="justify" >Es dauerte nicht lange, bis Adam vor der untersten H&uuml;gelstufe den schwarzen Gel&auml;ndewagen auftauchen sah, den sie nun schon seit &uuml;ber hundert Kilometern tief ins rum&auml;nische Hinterland hinein verfolgt hatten. Er beobachtete den Wagen eine kleine Weile. Was habt Ihr nur vor, dachte er. Was ist das f&uuml;r ein albernes Spiel? Als der Hummer unterhalb der zweiten Plateauebene f&uuml;r kurze Zeit aus seinem Sichtfeld fuhr, sah er ganz unten seinen wei&szlig;en Bus auftauchen. </P ><P align="justify" >&bdquo;Fahr nur nicht zu dicht auf&ldquo;, sagte er sinnlos und nur zu seiner eigenen Beruhigung in Richtung des abgeschalteten Mobiltelefons. Dann startete er den Wagen wieder und blickte noch einmal kurz zur&uuml;ck in die Ebene. </P ><P align="justify" >Seine Finger krallten sich unwillk&uuml;rlich in das lederne Lenkrad. Ungl&auml;ubig beobachtete er, wie kurze Distanz hinter seinem Sprinter er riesige, schwarze Pickup, den er geglaubt hatte in Galatj erfolgreich abgeh&auml;ngt zu haben, die erste H&uuml;gelkuppe erklomm. </P ><P align="justify" >Reflexartig griff er zum Handy. Vielleicht hatte sich der Akku ein wenig regeneriert. Hektisch dr&uuml;ckte er die Einschalttaste. Das Startbild leuchtete auf. Jedoch nur, um sogleich mit einem leisen Piepton wieder zu erl&ouml;schen. Gottverdammte Technik. Er warf das Ger&auml;t zur&uuml;ck auf den Beifahrersitz. Was konnte er tun? </P ><P align="justify" >Mit zusammengekniffenen Augen blickte er in das Tal. Der Pickup schien ungemein schnell aufzuholen. Hatten sie Mirijam entdeckt. Seine Gedanken rasten. Die Fahrer dieses bedrohlichen Gef&auml;hrts, wer immer sie ein mochten, kannten den Bus ja gar nicht. Sie konnten nicht wissen, dass Mirijam zu ihm geh&ouml;rte. Im Grunde waren sie ja &uuml;berhaupt hinter dem Hummer der Russen her. Wenn Mirijam einfach Ruhe bewahren w&uuml;rde und den Truck passieren lie&szlig;e, ohne sich etwas anmerken zu lassen, dann best&uuml;nde keine Gefahr. Und er selbst hatte ja genug Vorsprung. </P ><P align="justify" >Und Alisa, Adrian? Immerhin hatten die russische Milit&auml;rangeh&ouml;rige bei sich. Wenn er doch nur Mirijam Bescheid geben k&ouml;nnte. Andererseits war Mirijam letztlich der Profi von ihnen beiden, sie w&uuml;rde bestimmt richtig reagieren. Gebannt beobachtete er die Aufholjagd des fremden Wagens. Jetzt sp&auml;testens m&uuml;sste Mirijam ihn im R&uuml;ckspiegel haben. Er n&auml;herte sich dem Sprinter, als w&uuml;rde dieser stehen. Gut, Mirijam beschleunigte nicht. Dann war der Pickup direkt hinter dem Bus. Die beiden Autos fuhren eine Weile hintereinander her. Adams Unterkiefer begann vor Anspannung zu schmerzen. </P ><P align="justify" >&bdquo;Kommt schon, &uuml;berholt jetzt. Ihr werdet doch wohl eine Frau in einem Dieselbus &uuml;berholen k&ouml;nnen&ldquo;, sagte er laut zu sich selbst. </P ><P align="justify" >Im dichten Konvoi n&auml;herten sich beide Autos der n&auml;chsten H&uuml;gelkuppe. Dort w&uuml;rden sie f&uuml;r einige Zeit aus Adams Blickfeld verschwinden, da die Stra&szlig;e von der n&auml;chsten Kuppe verdeckt lag. Adam hielt unwillk&uuml;rlich den Atem an. Nach einem endlos scheinenden Moment tauchte am oberen Rand der W&ouml;lbung der schwarze Wagen auf. Adam atmete aus. Gut, sie waren vorbei. Dann sollte er jetzt zusehen, seinen Vorsprung wieder auszubauen. </P ><P align="justify" >Er blickte noch einen Augenblick in das Tal, kniff die Augen zusammen. Wo blieb sein Bus? Der Pickup war schon wieder etliche hundert Meter weiter, aber von Mirijam und dem Sprinter war noch nichts zu sehen. Adam merkte, wie sein Puls wieder stieg. Das dauerte jetzt schon viel zu lange. Da konnte etwas nicht stimmen. Vielleicht hatte Mirijam einfach angehalten, nachdem der Truck vorbei war? Aber das w&auml;re riskant gewesen, so knapp hinter denen. Irgendwas war da passiert. Seine H&auml;nde zitterten. Er musste da hin, gleich. Ohne weiter nachzudenken, drehte er den Z&uuml;ndschl&uuml;ssel und stie&szlig; r&uuml;ckw&auml;rts aus seiner versteckten Position wieder auf die Stra&szlig;e. </P ><P align="justify" >F&uuml;r den Bruchteil einer Sekunde sah er noch den Gel&auml;ndewagen &uuml;ber den obersten H&uuml;gelkamm kommen. Zum Reagieren war es jedoch schon zu sp&auml;t. Nahezu ungebremst rammte der russische Hummer in das Heck des schmalen BMW. Das explodierende Ger&auml;usch von splitterndem Plastik und Metall sp&uuml;rte Adam fast mehr, als er es h&ouml;rte. Sein Kopf prallte unkontrolliert gegen das Seitenfenster. Ein reissender Schmerz durchzog seine Schultern, als sein ganzes Gewicht vom Sicherheitsgurt aufgefangen wurde. Der Sportwagen drehte sich einmal um beinahe einhundertachtzig Grad, bis die Bewegung von einem Baum gestoppt wurde. Erneut riss ihn der Gurt zur&uuml;ck. </P ><P align="justify" >Er &ouml;ffnete die instinktiv geschlossenen Augen. Er sah den anderen Wagen einige Meter vor sich zum Stehen kommen, optisch scheinbar v&ouml;llig unbesch&auml;digt. Der Hummer wendete, nahezu auf der Stelle und Unmengen Erde und Grasnarbe aufwirbelnd, dann hielt er direkt auf den BMW zu. </P ><P align="justify" >Unbewusst registrierte Adam, dass der Motor noch lief. In einem einzigen, schnellen Reflex legte er den ersten Gang ein und trat das Gaspedal durch. Laut aufheulend schoss der Wagen vorw&auml;rts, aus der Sto&szlig;linie des herbeifliegenden Gel&auml;ndewagens und mit einem kleinen Satz zur&uuml;ck auf die Stra&szlig;e. Noch immer benommen schaltete Adam in die h&ouml;heren G&auml;nge und raste geradeaus weiter in den kleinen Wald hinein. Nach wenigen Augenblicken hatte er diesen auch schon durchfahren und vor ihm &ouml;ffnete sich breit die n&auml;chste Talsenke. </P ><P align="justify" >Er zog in eine enge Rechtskurve, die eine reihe von knappen, nicht sonderlich steilen Serpentinen einleitete, welche den Abhang hinunter f&uuml;hrten. Nur Sekunden nach ihm brach der Hummer aus dem Waldst&uuml;ck hervor. Doch w&auml;hrend Adam verkrampft versuchte, die Kurven m&ouml;glichst ohne zu bremsen zu durchfahren und seine Schultern und sein Hals bei jeder Lenkradbewegung schmerzten, verlie&szlig; der gro&szlig;e Wagen hinter ihm jetzt die Fahrbahn und fuhr schnurgerade die Mittelachse der Serpentinen entlang den Hang hinunter. Jeden Auganblick w&uuml;rde er Adam so eingeholt haben. Der russische Fahrer schien offensichtlich auf eine weitere Kollision aus zu sein, die voraussichtlich den Hummer kaum ein paar Kratzer kosten, Adams Gef&auml;hrt jedoch mit einiger Sicherheit in einen Totalschaden verwandeln w&uuml;rde. Den Fahrer mit eingeschlossen. </P ><P align="justify" >Schon war der Angreifer beinahe auf gleicher H&ouml;he, in der n&auml;chsten Kehre w&uuml;rde Adam genau auf ihn zurasen. Noch vor der Kurve erkannte Adam einen Feldweg von der Fahrbahn wegf&uuml;hren und einen Wimpernschlag sp&auml;ter rumpelte der l&auml;dierte BMW &uuml;ber einen schmalen Schotterpfad seitlich den H&uuml;gel hinab. </P ><P align="justify" >Zu kurzfristig war Adams Man&ouml;ver, als das der Gel&auml;ndewagen noch h&auml;tte reagieren k&ouml;nnen. In voller Fahrt rauschte er an Adams Notausgang vorbei. Und w&auml;hrend Adam feldabw&auml;rts an Tempo gewann, bremste der Hummer, um querfeldein nach links abbiegen zu k&ouml;nnen, ohne vom eigenen Schwung umgeworfen zu werden. </P ><P align="justify" >Nur kurz konnte Adam hektisch schnelle Blicke zur&uuml;ckwerfen, um zu sehen, wo seine Verfolger waren. Er musste alle Konzentration auf den unebenen, schlagl&ouml;chrigen Kiesweg vor sich richten, um nicht unversehens aus der Bahn geworfen zu werden oder in einer ausgesp&uuml;lten Mulde die Achse des Wagens zu brechen. </P ><P align="justify" >F&uuml;r einen Augenblick hatte er pl&ouml;tzlich den Gel&auml;ndewagen ganz aus dem Blick verloren. Er drehte sich mehrfach um, nach einer Weile entdeckte er ihn wieder. Das Auto der russischen Milit&auml;rs war wieder auf der Stra&szlig;e und entfernte sich schnell. Dicht gefolgt von dem unbekannten Pickup, der gerade in diesem Augenblick die H&uuml;gelkuppe erreicht haben musste. </P ><P align="justify" >Eine Sekunde zu lang war Adam abgelenkt, als er die neue Verfolgungskonstellation beobachtete. Eine kaum sichtbare Bodenwelle hob den BMW einige Zentimeter &uuml;ber den Boden, gerade als der Weg eine scharfe Rechtsbiegung machte. Adams Versuch das Lenkrad herumzurei&szlig;en zeigte keine Wirkung. Unkontrolliert schoss der Wagen schr&auml;g links die B&ouml;schung hinunter. Vor sich sah Adam den Fluss auftauchen und rasend schnell auf sich zukommen. Beinahe frontal schlug das Auto ins seichte Wasser ein und grub sich mit der Sto&szlig;stange in den Uferschlamm. </P ><P align="justify" >Mit Macht wurde Adam nach vorne geschleudert. Ein scharfes Zischen. Er sp&uuml;rte noch einen Aufprall, der ihm jegliches Qu&auml;ntchen Luft aus der Lunge zu pressen schien, dann wurde es schwarz. <br><br><br> <center><H3>ENDE TEIL 1</H3></center> </P > <!-- BIS HIERHER DEN TEXT DES AKTUELLEN TITELS KOPIEREN INKL P-CLOSING-TAG --> <!-- ACHTUNG HIER DIE NAVIGATION ANPASSEN --> <P align="justify"> <center><FONT size="-1"> <a href="http://www.carinsson.com/baro-drom-folge-001.html"><< Zur&uuml;ck zu Folge #001</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.carinsson.com/baro-drom-folge-012.html">< Zur vorangegangenen Folge</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;<!--<a href="http://www.carinsson.com/baro-drom-folge-015.html>Zur n&auml;chsten Folge ></a>--><FONT size="0"><BR> - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - </CENTER> </p> <!-- AB HIER BILDER-CODE KOPIEREN AB IMG-ALIGN BIS INKL P-CLOSING-TAG NACH JUSTIFY --> <IMG align="" width="620" height="936" src="Bilder/Carinsson--Baro-Drom--Folge-15-web_img_151.jpg" ><IMG align="" width="620" height="936" src="Bilder/Carinsson--Baro-Drom--Folge-15-web_img_152.jpg" ><P align="justify" > <!-- FONT SIZE STEHEN LASSEN --> <FONT size="-1"> <!-- AB HIER DERN TEASER TEXT UND CODE EINF†GEN AB DEM ITALIC-TAG VOR DEM TEXT BIS INKL DEM P-CLOSING-TAG NACH ITALIC-CLOSING-TAG NACH LETZTEM TEXT TEIL ABER VOR DOV-CLOSING-TAG --> <!-- <a name="preview"> <I><b>Karawane</b> </I></H5 ><P align="justify" ></B><I>Rasant bog Adam auf die Fernstra&szlig;e 25 ein. </I></P ><P align="justify" ><I>&bdquo;Habt Ihr die Umfahrung schon passiert?&ldquo;, fragte er Mirijam </I><I>durchs Telefon. </I></P ><P align="justify" ><I>&bdquo;Nein, ich denke nicht&ldquo;, kam die Antwort. </I></P ><P align="justify" ><I>&bdquo;Dann bin ich jetzt vor Euch.&ldquo; </I></P ><P align="justify" ><I>&bdquo;Gro&szlig;artig, so k&ouml;nnen wir sie zwischen uns behalt</I><I>en.&ldquo; </I></P ><P align="justify" ><I>Adam furh mit gro&szlig;er Geschwindigkeit voraus, bis er in dem zumeinst </I><I>flachen Gel&auml;nde eine etwas erh&ouml;hte Stelle erreichte. Dort wartete er </I><I>nach M&ouml;glichkeit durch eine Baumreihe oder einen Hain gesch&uuml;tzt, bis </I><I>er unter sich den russischen Hummer kommen s</I><I>ah. Dann gab er kurz </I><I>Mirijam Bescheid und setzte sich wieder nach vorne ab. Mirijam machte </I><I>es genau gegenl&auml;ufig. Sie lie&szlig; sich soweit zur&uuml;ck fallen, bis nicht mehr </I><I>die Gefahr bestand, dass sie von den im Fahrzeug vor ihr Fahrenden </I><I>gesehen wurde. Solange, b</I><I>is die n&auml;chste Meldung von Adam kam. </I><I>Dann beschleunigte sie wieder etwas, bis sie kurz den gro&szlig;en Wagen </I><I>vor sich sichten konnte, wovon sie ihrerseits sogleich Meldung bei Adam </I><I>machte, um sich dann wieder zur&uuml;ckfallen zu lassen. Auf diese Weise </I><I>hatten sie a</I><I>lle paar Minuten abwechselnd Sichtkontakt mit den </I><I>Fl&uuml;chtenden, ohne selbst von diesen gesehen zu werden. </I></P ><P align="justify" ><I>So pendelten sie vor und zur&uuml;ck und die unfreiwillige Karawane glitt </I><I>ungest&ouml;rt und z&uuml;gig durch die fr&uuml;hmorgentliche Landschaft, knapp </I><I>entlang der Mol</I><I>dawischen Grenze. </I></P ></a> </DIV><DIV class="Sect"> <H4 align="justify" > --> <!-- ACHTUNG HIER DATUM F†R N€CHSTEN RELEASE ANPASSEN --> <B>Nach Ostern geht es hier weiter mit Teil 2 von "Baro Drom - der lange Weg", wie immer auf <U><a href="http://www.facebook.com/daniel.carinsson"><FONT color="#941100">www.facebook.com/daniel.carinsson</a></U> <FONT color="#000000">oder <U><a href="http://www.carinsson.com"><FONT color="#941100">http://www.carinsson.com</a></U></H4> <P align="justify" ><FONT color="#000000"></B>Daniel Carinsson -G&rsquo;Kay </P ><TABLE align="center" border=0 cellspacing=0 cellpadding=2 ><TR ><TH align="left" width="83" valign="top" height="21" >Facebook: </TH ><TD align="left" width="389" valign="top" height="21" ><FONT color="#941100">www.facebook.com/daniel.carinsson </TD ></TR ><TR ><TH align="left" width="83" valign="top" height="23" ><FONT color="#000000">Blog: </TH ><TD align="left" width="389" valign="top" height="23" ><FONT color="#941100">http://carinsson.blogspot.com </TD ></TR ><TR ><TH align="left" width="83" valign="top" height="21" ><FONT color="#000000">E-Mail: </TH ><TD align="left" width="389" valign="top" height="21" ><FONT color="#941100">daniel.carinsson@gmail.com </TD ></TR ></TABLE > </FONT> <script type="text/javascript"> var gaJsHost = (("https:" == document.location.protocol) ? "https://ssl." : "http://www."); document.write(unescape("%3Cscript src='" + gaJsHost + "google-analytics.com/ga.js' type='text/javascript'%3E%3C/script%3E")); </script> <script type="text/javascript"> try { var pageTracker = _gat._getTracker("UA-11775818-3"); pageTracker._trackPageview(); } catch(err) {}</script> </BODY> </HTML>